Südafrika 21/22

Südafrika

Das laufende Schuljahr steht am E.I. unter dem Motto 1 Jahr 1 Land: Südafrika.
Dies wird gleich bei Betreten des Schulhofs durch die große Fahne am Haupttor sichtbar, die über dem E.I.-Logo die Nationalflagge Südafrikas zeigt. Neben der Nationalflagge Südafrikas sind deutlich kleiner jetzt auch sämtliche 1 Jahr – 1 Land – Motto-Länder der vergangenen Schuljahre zu sehen.   

Südafrika soll in diesem Schuljahr im Zentrum vielfältiger Aktivitäten stehen. Dies betrifft die Beschäftigung mit Südafrika-Themen sowohl im Unterricht als auch in außerunterrichtlichen Projekten. Dabei sind sicherlich die unterschiedlichen Landschaftsformen, die ungeheure Artenvielfalt und die zahlreichen kulturellen Einflüsse von Interesse. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Kolonialgeschichte sowie der Apartheitspolitik und ihrer Überwindung.    

Das UNESCO-Team des E.I. hat bereits einige Projekte in Angriff genommen:

  • In Zusammenarbeit mit der Milchbar soll an bestimmten Tagen "Essen wie in Südafrika" angeboten werden. Gemeinsam mit unserer Köchin Frau Schütt wird dazu ein Südafrika-Kochbuch auf geeignete Rezepte hin gesichtet.  
  • Eine Vitrine und weitere Ausstellungsflächen sollen zu wechselnden Südafrika-Themen gestaltet werden.
  • Eine Liste mit Links zu Unterrichts-Material für Südafrika-Themen wird zusammengestellt.
  • Zwei Schülerinnen arbeiten an einem Südafrika-Quiz („kahoot“).

Aus dem Kollegium der Lehrkräfte kamen mehrere interessante Vorschläge zu Vorträgen und zu einer Filmvorführung. Sobald konkrete Termine bekannt sind, werden wir auf der Homepage darüber informieren.  

Mit verschiedenen Aktionen sollen Spenden-Gelder zur Unterstützung von S.O.S.-Kinderdörfern in Südafrika gesammelt werden. 

Weitere Anregungen zur Gestaltung von „1 Jahre 1 Land: Südafrika“ nimmt Herr Breuer gerne entgegen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Elmar Breuer

Schule ohne Schulklingel

Schüler

Schoolbell`s out forever

Der Beobachter steht an einem normalen Schulvormittag am Fenster, schaut während der großen Pause vom Flur aus auf den Schulhof und hat ausnahmsweise die Uhr nicht im Blick. Er sieht lachende, redende, rennende, kauende Kinder und Jugendliche und freut sich über das angenehme Bild.

Plötzlich, wie von Geisterhand, leert sich der Schulhof allmählich, Schülerinnen und Schüler verabschieden sich, letzte, sich beeilende Kinder laufen mit einem Ball unter dem Arm Richtung Schulgebäude. Dann öffnet sich die Tür vom Lehrerzimmer und die Kolleg*innen strömen meist Material unter dem Arm in die Klassenzimmer. Das Allermeiste läuft sehr geordnet ab, pünktlich gehen die Türen zu und der Unterricht kann überall beginnen. Der Beobachter stutzt und hat das merkwürdige Gefühl, dass hier irgendetwas ganz Entscheidendes fehlt. Dann fällt es ihm auf: Der unerbittliche Lärm der Schulklingel ist nicht zu vernehmen. Dieses Signal der Taktung und des zeitlichen Zwangs, das seit langen Jahren jedes Bild von Schule begleitet und nachhaltig geprägt hat.

Unsere Schule ist seit diesem Schuljahr frei von dieser Unerbittlichkeit. Diese Umstellung klappt hervorragend und die sich daraus ergebenden Veränderungen tragen viel zur Beruhigung und zur Entzerrung des Schulalltags bei.
Wir haben schon vor etlichen Jahren begonnen, dem strengen Rhythmus der Klingel zumindest in einem ersten, kleinen Schritt zu begegnen. Damals wurde das Läuten zwischen den beiden ersten Stunden abgeschafft, um am Beginn des Schultags eine Zeitzone zu schaffen, die ununterbrochenes und konzentrierteres Arbeiten möglich macht. Hierbei haben wir schon festgestellt, wie wohltuend und gewinnbringend es ist, sich dem traditionellen und scheinbar durch die Klingel zementierten Ablauf teilweise entziehen zu können
Der nun entscheidende, für viele kaum vorstellbare Schritt kam mit und durch die Zwänge und Vorgaben der Corona-Pandemie. Um die Zahl der Schüler*innen, die sich gleichzeitig auf den Gängen und im Hof bewegen, zu begrenzen, haben wir die Anfangszeiten der Schulstunden gestaffelt. Dazu musste, um ein Chaos zu vermeiden, die Schulklingel abgestellt werden.
Wir stellten während dieser Zeit fest, dass es überaus angenehm ist und viele Vorteile hat, wenn es nicht klingelt und der Unterricht so in feste, zementierte Blöcke eingeteilt wird. Man kann dem Unterrichtsablauf und -rhythmus entsprechend Pausen dann setzen, wenn es passt und allen hilft und nicht, wenn es ein schrilles akustisches Zeichen vorschreibt. Und wir haben auch erfreulicherweise gemerkt, dass wir die schrille Klingel überhaupt nicht brauchen, damit der Stundenwechsel trotzdem pünktlich und geordnet stattfindet. Deshalb wurde nun beschlossen, die Schulklingel endgültig und über die Pandemie hinaus ausgeschaltet zu lassen.

Bis jetzt sind alle Beteiligten damit mehr als zufrieden, da die Hektik und der Dauerlauf des Schulalltags einer dem Lernen und der Zusammenarbeit sehr zuträglichen Entspanntheit und Gelassenheit gewichen sind.

Dietmar Schmid

 

Zu unserer Idee „Schoolbell`s out forever“ berichtete auch die RNZ. Hier finden den Link!

Deutschland 2020/21

Fahne

Da viele der für das letzte Schuljahr geplanten Aktionen nur teilweise stattfinden konnten oder sogar ganz ausgefallen sind, haben wir uns entschieden, unser Motto „30 Jahre 1 Land: Deutschland“ auf das laufende Schuljahr 20/21 auszudehnen.

Die ganze Schulgemeinschaft ist wieder eingeladen, sich im Unterricht und in außerunterrichtlichen Projekten mit dem Prozess der Wiedervereinigung sowie dem Leben im geteilten Deutschland zu beschäftigen.

Das UNESCO-Team des E.I. hatte in Zusammenarbeit mit der Milchbar im vergangenen Schuljahr die Aktion „Kochen wie in Sachsen, Bayern, Brandenburg, …“ gestartet. Gemeinsam mit unserer Köchin Frau Schütt wurden für einzelne Länder typische Gerichte ausgesucht. Engagierte Schüler*innen durften dem Milchbarteam beim Zubereiten der Speisen helfen. Schüler*innen des UNESCO-Teams gestalteten für die Termine Plakate mit Fotos, die auf UNESCO-Welterbestätten in den jeweiligen Bundesländern aufmerksam machten. Wir hoffen, dass diese Aktion mit der Milchbar im laufenden Schuljahr fortgesetzt werden kann.

Zurzeit befindet sich eine Ausstellung zum Mauerfall in Planung. Den Kern der Ausstellung bilden Plakate unter dem Titel „Umbruch Ost“ von Stefan Wolle, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Die Plakate sollen um Schaustücke, die an verschiedene Aspekte der DDR-Vergangenheit erinnern, ergänzt werden.

Der ursprünglich für Mai 2020 angesetzte Abendvortrag von Valerie Schönian zum Thema ihres neuen Buchs „Ostbewusstsein“ konnte auf einen Termin im November dieses Schuljahres verlegt werden. Der genaue Rahmen der Veranstaltung wird noch festgelegt.

Die Unterstützung der Einrichtung von „SOS-Kinderdörfer weltweit“ in Zwickau soll auch in diesem Jahr durch unterschiedliche Spendenaktionen fortgeführt werden.

Anregungen und Impulse zur Gestaltung von „30 Jahre 1 Land: Deutschland“ nimmt Herr Breuer gerne entgegen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Elmar Breuer

CO2-Ampel

 CO2 Gerät hell

Kleines Kästchen - Große Wirkung

Rückblende in den Herbst 2020: Die Aufregung war groß. Die Schließung der Schulen stand im Raum, es war völlig unklar, wie es kommen und wann es einigermaßen geordnet weitergehen wird.
Allerdings war auch klar: Wenn es mit dem Präsenzunterricht wieder losgeht, müssen wir vorbereitet sein. Die Vorgaben waren nach wie vor Lüften, Masken tragen und Abstand halten. Aber was konnten wir darüber hinaus noch tun, um Unterricht unter Coronaeinfluss zu ermöglichen.
Zu Testzwecken haben wir zwei Luftreinigungsgeräte angeschafft und im Unterricht probehalber in verschiedenen Klassenräumen in Betrieb genommen. Sie erwiesen sich aus vielerlei Gründen als völlig unpraktikabel und waren im Unterricht nicht einsetzbar.
Wir haben uns weiter umgeschaut und sind schließlich auf CO2-Messgeräte gestoßen – offiziell Luftqualitätsmonitor genannt. Diese kleinen Geräte dienen zur Luft- und Klimaüberwachung und messen die aktuelle CO2- und Aerosolkonzentration in der Raumluft. Sie sind mit einer simplen optischen Ampelfunktion versehen und so leicht zu bedienen und einzusetzen. Die angezeigten Ampelwerte fördern ein optimales Lüftungsmanagement. Die CO2-Ampeln wurden bis zum Wiederbeginn des Präsenzunterrichts im Frühjahr 2021 in allen Klassenräumen unserer Schule installiert und erleichtern nun die Wahrnehmung der Luftqualität und das Ergreifen der entsprechenden Maßnahmen (Lüften, Durchzug) immens.
Und das Gute daran ist: Die kleinen „Dinger“ sind auch nach Corona nützlich. Denn sie zeigen auch dann zuverlässig an, wenn in Mathematik- oder Lateinarbeiten die Köpfe zu sehr „rauchen“ und es für die Denkarbeit dringend geboten ist, alle Fenster zu öffnen und frische Luft hereinzulassen.


Dietmar Schmid

 

Hier ein Text zu den CO2-Ampeln aus Schülersicht:

CO2-Ampeln - Die Manager unserer Luft 

Vielen von euch ist sicherlich bereits aufgefallen, dass unsere Schule aufgrund der aktuellen Situation mit Corona seit den Osterferien in jedem Klassenzimmer CO2-Messgeräte montiert hat. Das ist prima, denn sie bringen uns ein Stückchen mehr Sicherheit zurück. Doch wie funktioniert so eine CO2-Ampel genau und warum ist sie so wichtig? 

Wenn sich viele Menschen in einem geschlossenen Raum aufhalten, steigt das Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Denn wie wir mittlerweile alle wissen, wird das Virus unter anderem und vor allem über Aerosole in der Luft übertragen und genau das soll unsere CO2-Ampel verhindern, denn sie warnt uns, wenn die Schwellenwerte überschritten werden. Leuchtet die CO2-Ampel grün ist klar: Kein Problem, das Infektionsrisiko ist gering, keine Maßnahmen sind erforderlich, volle Konzentration auf den Unterricht!

Sobald die Ampel aber auf gelb wechselt, muss gelüftet werden. Meist haben die Schüler*innen die Ampel gut im Blick und bitten dann die Lehrerin und den Lehrer, die Fenster und Türen zu öffnen. Alarmstufe Rot - wenn die Ampel diese Stufe erreicht, weil die Warnstufe, übersehen wurden, ist die Lufthygiene absolut inakzeptabel und es muss sofort gelüftet werden.

Damit dies nicht allzu oft eintritt, sollte es in jeder Klasse einen „Ampel-Dienst“ geben. Da die Ampel nämlich keine akustischen Warnsignale von sich gibt, ist ein wachsamer Blick auf diese sehr wichtig. Ich selbst war sehr erstaunt, wie unerwartet schnell die Ampel auf gelb wechselt, obwohl man denkt, dass die Luft in Ordnung ist. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir an unserer Schule eine CO2-Ampel haben, denn so muss man sich weniger Sorgen um die Gesundheit machen, da sie das Infektionsrisiko verhindert. Schade, dass nicht alle Schulen so einen „Manager der Luft“ haben, denn ein hoher CO2 -Gehalt in der Raumluft erhöht nicht nur das Infektionsrisiko, sondern verschlechtert auch die Konzentrationsfähigkeit! Also, liebe CO2-Ampel, wir brauchen dich auch nach der Pandemie!

                                                                                                                                             

Julius Schmidt, Kl. 09a

   

1. Ausgabe 2019/2020

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Hall of fame

2014 10Abiturpreisträger 2014

Nicht nur durch herausragende Abiturschnitte erringen sich unsere Schülerinnen und Schüler Ruhm, sondern auch durch ihre Leistungen bei Wettkämpfen und Wettbewerben sowie durch außerschulische Erfolge. Hier, in unserer "Hall of fame", haben wir diese (ab dem Schuljahr 14/15) aufgeführt.