Jonathan DahmJonathan Dahm

Was macht die Polizei am E.I.?

Dienstag, 22.7.2014. Der Blick zum Himmel, die Farbe grau dominiert. Das Smartphone weiß doch sicher Rat. 50%ige Sicherheit, dass es regnen wird. Wir haben eine Chance, dass das Fahrradturnier erfolgreich beendet werden kann. Und wirklich, bis auf etwa 20 Minuten hat Petrus ein Einsehen.

Schon führen Herr Pfeifer von der Verkehrspolizei und seine Kollegin Frau Schäfer die erste Klasse auf den Parcour, geben letzte Anweisungen, das Turnier beginnt. Und erneut zeigt sich, dass die verschiedenen Stationen doch nicht so leicht sind. Nach mehr als 4 Stunden haben alle angemeldeten Schüler ihre Pflicht erfüllt. Das Turnier ist nicht nur eine Spaßveranstaltung. Der eigentliche Sinn dahinter liegt in der Überprüfung der Fahrräder und im Schärfen des Sicherheitsbewusstseins der Schüler.
Dieter Heimrich organisiert seit vielen Jahren das Fahrradturnier.Dieter Heimrich organisiert seit vielen Jahren das Fahrradturnier.

Das Tragen eines Helmes beim Fahren wird von den Beamten der Verkehrspolizei zwingend eingefordert. Wer morgens am Schultor die Schüler ankommen sieht, kann zwar die schicksten Fahrräder sehen, aber Helme scheinen nicht für alle wirklich cool zu sein. Auch die Überprüfung der Fahrräder zeigt nicht immer das gewünschte Ergebnis. Es fehlen häufig die vorgeschriebenen Reflektoren, Bremsen und Beleuchtung funktionieren nicht.
Aber nicht nur Outfit und Technik müssen stimmen. Ganz wesentlich ist das Verhalten im Straßenverkehr. Im Allgemeinen ist der Fahrradfahrer neben dem Fußgänger der schwächste Teilnehmer am Verkehrsgeschehen. Insofern kann nur die Devise gelten: Defensives, umsichtiges Fahren ist ein dringendes Gebot. Die Übungen des Parcours versuchen gerade dieses Verhalten den Schülern ins Bewusstsein zu bringen.
Die Schule entzieht sich nicht ihrer Verantwortung und versucht mit der Veranstaltung zumindest ansatzweise den Problemkreis Fahrradfahren bewusst zu machen. Dass dies nicht ausreichend sein kann, ist wohl leicht einzusehen. Es obliegt allen Verkehrsteilnehmern, seien es Lehrer, Eltern und auch Schüler sich der besonderen Gefahren, die mit dem Radfahren verbunden sind, bewusst zu werden und den daraus zu ziehenden Verhaltensweisen. 

Dieses Jahr können wir zu ihrem Erfolg gratulieren:

Klasse Platz 1 Platz 2 Platz 3

6a Jonathan Dahm Lars Weber Riccardo Klinger
6b Lenas Siegert Kimya Pour Frederik Betzen
6c Jasmin Schoel Elina Wolf Kai Leser
6d Antonia Trager Anton Kielholz Nicholas Stein


Diesjähriger Schulsieger: Jonathan Dahm (6a) mit 0 Fehlerpunkten und bester Zeit.

Die genannten Schüler werden an die Wettbewerbsausrichter ADAC und Fa.Wild weitergemeldet und zu einem weiteren Parcourtermin eingeladen.

Dieter Heimrich