Regenbogen als Symbol gegen Rassismus und für ToleranzRegenbogen als Symbol gegen Rassismus und für Toleranz

Schule gegen Rassismus

Im letzten Schuljahr gab es zum ersten Mal die Woche gegen Rassismus an unserer Schule. Auch in diesem Jahr haben wir beschlossen, dass diese Aktion wieder stattfinden soll. Dabei haben wir das Grundprinzip unserer Vorgänger, welches eine Aktion gegen Rassismus an jedem Wochentag beinhaltete, nur ansatzweise übernommen. Unser Programm startete erst am Mittwoch, war dadurch jedoch intensiver sowie kompakter.

Genau wie im letzten Jahr ist es unserem Team, bestehend aus Carlo Döther, Paula Hoffmann und Antonia Hornig wichtig, dass der Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" nicht nur ein Aushängeschild ist. Wir finden an einer „Schule ohne Rassismus" sollte sich jeder schon einmal mit dem Thema Rassismus beschäftigt haben.

Aus diesem Grundgedanken heraus entwickelte sich die erste Aktion der Woche, die am Mittwoch startete. Hierbei beschäftigten die Schüler sich eine Doppelstunde lang mit einem stufenspezifisch ausgewählten Thema.

 

Die Themen variierten von „Was ist Mobbing?" in den fünften Klassen bis zum Thema „Integration in Deutschland", womit sich Oberstufe und Zehntklässler beschäftigten. Unser Team bereitete hierfür im Voraus Materialien vor, welche die Lehrer nutzen konnten, um ihrer Klasse das Thema näher zu bringen. Doch die Schüler sollten nicht durch Auswendiglernen und Abschreiben lernen, sondern sich durch Diskussionen eine eigene Meinung zum Thema bilden. An dieser Stelle möchten wir noch einmal allen Lehrern danken, die dieser Aktion offen gegenüber standen und sie kreativ in ihren Unterricht eingebunden haben. Ohne Sie hätte es nicht geklappt! In diesem Jahr arbeitete unser Team eng mit dem Fachbereich Kunst zusammen. Folgende zwei Aktionen hätten nicht ohne diese gute Zusammenarbeit stattfinden können. Im Kunstunterricht der Woche gestalteten die Schüler braune Papiertüten, die als Masken getragen werden können. Einige Schüler malten bunte Gesichter darauf, andere verzierten ihre Tüten mit Sprüchen, wie „Rassismus? - Das kommt mir nicht in die Tüte". Diese Aktion war eng verbunden mit einer zweiten, die am Ende der Woche stattfand. Denn hier versammelten sich die Schüler auf dem Schulhof und zogen alle gleichzeitig ihre Masken auf. Als Abschluss der Woche konnte jeder seien Namen unter einen großen Regenbogen setzten, der im Flur der Zimmer 107 bis 111 zu finden ist. Freiwillige Helfer aus dem vierstündigen Kunstkurs der K1 halfen bei der Umsetzung des Regenbogens. Der Regenbogen ist im Allgemeinen ein Symbol für Harmonie und Toleranz gegenüber Vielfalt. Mit einer Unterschrift zeigten Schüler und Lehrer, dass sie diesen Gedanken unterstützen. Wir sind optimistisch, dass die „Woche gegen Rassismus" auch in diesem Jahr ihr Ziel, die Schüler für das Thema zu sensibilisieren, erreicht hat. Wir bedanken uns bei Frau Ilgen und Herrn Seifert, ohne deren Hilfe die Woche nicht so erfolgreich hätte stattfinden können. Wir hoffen, dass auch in Zukunft ein so wichtiges Thema wie Rassismus an unserer Schule nicht übergangen wird, sondern dass weitere Aktionen folgen.

Paula Hoffmann für die SMV