Schülerinnen und Schüler der Kursstufe im Kunsthaus BregenzSchülerinnen und Schüler der Kursstufe im Kunsthaus Bregenz

K1 & K2 Kunstkurse in Bregenz/ ***peterwobisch***

Gebrochenes, trübes Herbstlicht fällt durch die geätzten Fenster des Kunsthauses Bregenz; fünf Stockwerke voll mit Glassplatten, Lichtröhren und massivem Rohbeton. Eine ungewohnte Ruhe erfüllt das ganze Gebäude. Mit diesem eindrucksvollen Bauwerk machte uns eine langjährige Angestellte des Kunsthauses vertraut. Sie klärte uns nicht nur über die technische Bauplanung auf, sondern erzählte auch von der optischen Veränderung durch unterschiedlichen Lichteinfall und der Wirkung der Ausstellungsräume. Diese gleichen einem Paradiesgarten, bunte Pflanzengebilde hängen von der Decke.

Lediglich ein schmaler Weg lädt dazu ein, sich darin zu verlieren, gar zu träumen. In dem von dem Schweizer Architekten Peter Zumthor erschaffenen Kunstraum bekommt man das Gefühl der Schwerelosigkeit und das, weil das Licht durch eine hochkomplexe Fassadenkonstruktion ins Innere geleitet wird und weil am Boden, den Wänden folgend, Fugen angebracht sind, die zum einen für die Luftzirkulation sorgen, zum anderen dem Bau einen Schwebecharakter verleihen. Im zweiten Stock gibt es eine weitere Ausstellung: Viele, sehr viele Bücherregale voller unterschiedlichster Bücher. Wie in einem Labyrinth kann man sich darin verlieren, ein Selfie schießen oder ein Buch herausziehen und es lesen. Leider konnte das geplante Gespräch mit dem Architekten selbst nicht stattfinden. Daher unser Kommentar zum Fehlen Zumthors: ***peterwobisch***  Trotz allem fanden wir, dass der Ausflug sehr viel Spaß gemacht hat. Es ist eine ganz andere Erfahrung, wenn man selbst etwas betrachten und berühren kann, wovon man vorher gehört hat.

SchülerInnen der K1+K2