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Juniorwahl zur Bundestagswahl

Schüler

Auch in diesem Jahr haben sich die höheren Jahrgangsstufen an der Juniorwahl zur Bundestagswahl beteiligt. Organisiert und durchgeführt wurde die Wahl vom fünfstündigen Gemeinschaftskundekurs der K1 unter der Leitung von Frau Rose-Zimmermann.

Unter Echtbedingungen verteilte der Wahlvorstand Wahlbenachrichtigungen, legte Wählerverzeichnisse an, besetzte das Wahllokal und zählte schließlich die Stimmzettel aus. Die Ergebnisse liegen vor und sind im Schulhaus ausgehängt.

Wencke Rose-Zimmermann

Schule ohne Schulklingel

Schulklingel

Schoolbell`s out forever

Der Beobachter steht an einem normalen Schulvormittag am Fenster, schaut während der großen Pause vom Flur aus auf den Schulhof und hat ausnahmsweise die Uhr nicht im Blick. Er sieht lachende, redende, rennende, kauende Kinder und Jugendliche und freut sich über das angenehme Bild.

Plötzlich, wie von Geisterhand, leert sich der Schulhof allmählich, Schülerinnen und Schüler verabschieden sich, letzte, sich beeilende Kinder laufen mit einem Ball unter dem Arm Richtung Schulgebäude. Dann öffnet sich die Tür vom Lehrerzimmer und die Kolleg*innen strömen meist Material unter dem Arm in die Klassenzimmer. Das Allermeiste läuft sehr geordnet ab, pünktlich gehen die Türen zu und der Unterricht kann überall beginnen. Der Beobachter stutzt und hat das merkwürdige Gefühl, dass hier irgendetwas ganz Entscheidendes fehlt. Dann fällt es ihm auf: Der unerbittliche Lärm der Schulklingel ist nicht zu vernehmen. Dieses Signal der Taktung und des zeitlichen Zwangs, das seit langen Jahren jedes Bild von Schule begleitet und nachhaltig geprägt hat.

Unsere Schule ist seit diesem Schuljahr frei von dieser Unerbittlichkeit. Diese Umstellung klappt hervorragend und die sich daraus ergebenden Veränderungen tragen viel zur Beruhigung und zur Entzerrung des Schulalltags bei.
Wir haben schon vor etlichen Jahren begonnen, dem strengen Rhythmus der Klingel zumindest in einem ersten, kleinen Schritt zu begegnen. Damals wurde das Läuten zwischen den beiden ersten Stunden abgeschafft, um am Beginn des Schultags eine Zeitzone zu schaffen, die ununterbrochenes und konzentrierteres Arbeiten möglich macht. Hierbei haben wir schon festgestellt, wie wohltuend und gewinnbringend es ist, sich dem traditionellen und scheinbar durch die Klingel zementierten Ablauf teilweise entziehen zu können
Der nun entscheidende, für viele kaum vorstellbare Schritt kam mit und durch die Zwänge und Vorgaben der Corona-Pandemie. Um die Zahl der Schüler*innen, die sich gleichzeitig auf den Gängen und im Hof bewegen, zu begrenzen, haben wir die Anfangszeiten der Schulstunden gestaffelt. Dazu musste, um ein Chaos zu vermeiden, die Schulklingel abgestellt werden.
Wir stellten während dieser Zeit fest, dass es überaus angenehm ist und viele Vorteile hat, wenn es nicht klingelt und der Unterricht so in feste, zementierte Blöcke eingeteilt wird. Man kann dem Unterrichtsablauf und -rhythmus entsprechend Pausen dann setzen, wenn es passt und allen hilft und nicht, wenn es ein schrilles akustisches Zeichen vorschreibt. Und wir haben auch erfreulicherweise gemerkt, dass wir die schrille Klingel überhaupt nicht brauchen, damit der Stundenwechsel trotzdem pünktlich und geordnet stattfindet. Deshalb wurde nun beschlossen, die Schulklingel endgültig und über die Pandemie hinaus ausgeschaltet zu lassen.

Bis jetzt sind alle Beteiligten damit mehr als zufrieden, da die Hektik und der Dauerlauf des Schulalltags einer dem Lernen und der Zusammenarbeit sehr zuträglichen Entspanntheit und Gelassenheit gewichen sind.

Dietmar Schmid

 

Zu unserer Idee „Schoolbell`s out forever“ berichtete auch die RNZ. Hier der Link!

Exzellentes Abitur am E.I.

SchülerAbiturienten mit Abitur 1,0 - Ben Dittrich, Charlotte Knecht, Carolina Heimlich, Ruth Albert, Tobias LauterbachSchülerAbirede von Sophia Engel und Cora Wedel

Abitur 2021

Das waren zwei bemerkenswerte Schuljahre die für unsere Abiturient*innen mit der feierlichen Überreichung der Zeugnisse zu Ende gingen.
Sie waren im ersten Jahrgang, der nach den neuen Regeln für die Kursstufe Abitur machten und sie waren der letzte Jahrgang, der in unserer Schule insgesamt nach nur acht Jahren Abitur gemacht hat. Da sich die Kursstufe nur aus zwei (G8-)Klassen zusammensetzte, waren auch nur knapp 50 Schüler*innen über die verschiedenen Kurse verteilt. Und zu alldem kam dann auch noch die Corona-Pandemie: Lockdowns, viele, sehr viele Testungen, Klausuren und Prüfungen unter teilweise schwierigen und ständig veränderten Pandemiebedingungen, Verunsicherungen und viele, ständig neue Fragezeichen.
Aus all diesen Gründen ist das Ergebnis sehr, sehr erfreulich und eine riesige Bestätigung für alle, die die Abiturprüfungen durchlaufen haben. Alle Schüler*innen, die zum mündlichen Abitur angetreten sind, haben es auch geschafft. Das Gesamtergebnis der ganzen Stufe ist ein Abischnitt von 2,0, der unseren traditionellen Schnitt von 2,2 deutlich übertrifft! 23 Prüflinge haben eine 1 vor dem Komma, 16 eine 2 und fünf Schüler*innen haben die Höchstnote 1,0 erreicht.

Herzlichen Glückwunsch! Und alles Gute für alle auf ihrem weiteren Lebensweg.

 

Bilder © Anton Ritzhaupt

Lesung zu "30 Jahre - 1 Land"

1 Ostbewusstsein BuchDas aktuelle Buch von Valerie Schönian

Valerie Schönian: „Ostbewusstsein“ in der E.I.-Sporthalle                     

Nachdem die geplanten Termine zuvor zweimal, natürlich wegen Corona verschoben werden mussten, konnte der Vortrag von Valerie Schönian endlich am 14. Juli 2021 vor einem aufmerksam zuhörenden Publikum stattfinden. Damit hat sie unser auf doppelte Länge angewachsenes Motto-Jahr „30 Jahre – 1Land: Deutschland“ thematisch passend abgerundet.
Der unter Normalbedingungen für eine Autor*innenlesung eher ungewöhnliche Ort „Sporthalle“ wurde von Frau Schönian begeistert angenommen. Er weckte offenbar positive Erinnerungen an ihre eigene Schulzeit.  Für Valerie Schönian war der Termin am E.I. ohnehin wohl genauso spannend wie für uns, weil es ihr erster Auftritt vor live-Publikum seit mehreren Monaten war.

SchülerNach Monaten der Abstinenz von Live-Auftritten bringt sich Valerie Schönian mit einem kurzen warm-up in Vortragsstimmung.

Die Journalistin und Autorin hat ein Buch mit dem Titel „Ostbewusstsein“ geschrieben und ist der Frage nachgegangen, ob es auch so viele Jahre nach dem Mauerfall noch spezifische Denkrahmen und Lebenshaltungen gibt, die für Menschen mit Ost-Vergangenheit typisch sind. Dazu hat sie Reisen durch Deutschland unternommen und zahlreiche Interviews mit sehr unterschiedlichen Personen geführt. 

In ihrem Vortrag näherte sie sich dem Thema Ostbewusstsein durch Vorlesen ausgewählter Buchabschnitte an, die immer wieder durch lebendige, frei erzählte und oft auch sehr lustige Einschübe ergänzt und belebt wurden.  

Schon in ihren Büchern gelingt es Valerie Schönian, die Lesenden intensiv an ihrem Erkenntnisprozess teilhaben zu lassen. Dabei stellt sie sehr offen Strategiewechsel und Zweifel an ihrem Vorgehen dar. Neben Erkenntnissen über ihren eigentlichen Untersuchungsgegenstand erfährt man auf diese Weise viel über ihre journalistische Arbeitsweise und auch über das journalistische Berufsfeld im Allgemeinen. Mit ihren im Vortrag frei formulierten Passagen führte Valerie Schönian ihre Zuhörerschaft noch persönlicher in ihre Arbeit hinein.

SchülerValerie Schönian bewundert unsere Sporthallendecke - oder weist sie mit der Blickrichtung nach oben auf ihr weiteres Buch ("Halleluja:...") hin?

 Ich bin nach ihrem bereichernden und anregenden Auftritt sehr gespannt, welche Projekte Valerie Schönian in Zukunft noch in Angriff nehmen wird und wünsche ihrer Arbeit viel Erfolg.

Elmar Breuer

 

 

Fotos mit Genehmigung von Valerie Schönian.

 

Projekt der 9. Klassen mit der Werkstattschule Heidelberg

Nach langen Monaten, in denen Corona-bedingt keine Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern möglich war, haben alle Schüler*innen der 9. Klassen jetzt in der Woche vor den Sommerferien ein Projekt wiederbelebt, das es in den Zeiten vor der Pandemie schon einige Jahre gab, und dabei im wahrsten Sinne des Wortes Hand angelegt.

Im Rahmen unseres Programms der Berufs- und Studienorientierung arbeiten wir bei diesem Projekt mit der Werkstattschule Heidelberg e. V. zusammen. Ziel ist es, dass die Schüler*innen von der Planung, über die Grob- und Feinherstellung bis zur Dokumentation ein handwerkliches Projekt angehen, das der Schulgemeinschaft zugutekommt.
Die folgenden Bilder sollen einen vorläufigen Einblick geben, welche Tätigkeiten dabei auf die Neuntklässler*innen zugekommen sind und welche Objekte geplant und hergestellt werden. Diese Bildersammlung wird am Ende der Aktion dann mit den Endprodukten ergänzt. Organisiert wird das Projekt von Wencke Rose-Zimmermann.


Dietmar Schmid

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